Susanne Feiner Autorin

Über mich:

Lebenslauf, häufige Fragen und Auszeichnungen

Geboren und aufgewachsen

in Oberbayern mit Eltern, Brüdern und dem Wunsch, Schriftstellerin zu werden. Aber das ist ja kein richtiger Beruf. Oder?

Abitur 1992,

dann Jurastudium, Abschluss mit dem Zweiten Staatsexamen 1999. Der Wunsch, Schriftstellerin zu werden, wird stärker. Aber das ist ja wohl wirklich kein richtiger Beruf.

Ich suche mir einen „richtigen“ Job bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Bis heute weiß ich nicht, was die eigentlich genau machen (ist vielleicht auch besser so). 

Fliehe nach einigen Monaten in ein anderes Beschäftigungsverhältnisverhältnis, diesmal Behörde. Fühle mich besser, jedoch nur vorübergehend. Wunsch, Schriftstellerin zu werden, wird noch stärker. Aber … Sie wissen schon.

2004: erstes Kind

Ich erfahre die (Un-)Vereinbarkeit von Familie und Beruf am eigenen Leib.
Wunsch, Schriftstellerin zu werden, wird noch viel, viel stärker. Könnte es vielleicht doch ein richtiger Beruf sein?

2008: zweites Kind.

Jetzt reicht’s. Ich werde Schriftstellerin. Ich nehme an Schreibwerkstätten, Seminaren, einem Fernstudium, Onlinekursen teil. Stelle fest: Es ist doch ein richtiger Beruf.

Der Unterschied zum juristischen Arbeiten besteht vor allem darin, dass man sich die Probleme, die man löst, zuerst noch selbst ausdenken muss. So gesehen ist es eine Art Aufbaustudium und eine konsequente Weiterentwicklung meiner ursprünglichen Berufswahl.

2012: erstes Kinderbuch

Bin ich jetzt Schriftstellerin? Immer wieder fragen mich Leute, wann ich wieder arbeiten werde. 

2016: fünf Kinderbücher, zwei Theaterstücke, einen Kurzgeschichtenband, 75 Kolumnen später … bin ich jetzt endlich Schriftstellerin? Mir egal. Schreiben ist (m)ein richtiger Beruf.

 

20??: Man wird sehen.

Oder, um es mit dem weisen Wiesenwichtel zu sagen:
Alles wird sich fügen. 

 

 

 


 

Und hier noch ein paar Fragen, die mir immer mal wieder gestellt werden:

Woher nehmen Sie Ihre Ideen?

Ideen hat jeder, der mit wachen Sinnen durchs Leben geht. Die Kunst liegt darin, aus einer Idee eine gute Geschichte zu machen.

Wollen Sie auch mal wieder arbeiten?

Schreiben ist Arbeit. Punkt.

Woher kommt die Inspiration?

Ich zitiere gern Thomas Edison, der sagte: „Kunst ist zu 1% Inspiration und zu 99% Transpiration.“
Inspiration ist toll und wichtig, keine Frage, aber noch wichtiger ist es aus meiner Sicht, das Handwerkszeug zu beherrschen. Erst, wenn das der Fall ist, nützt einem die Inspiration überhaupt erst richtig. Und dann kann’s wirklich gut werden.

Sind Ihre Geschichten autobiografisch?

Nein, zu 99% ausgedacht. Es ist allerdings schon vorgekommen, dass Dinge, die ich geschrieben habe, später wirklich passiert sind – die Geschichten sind sozusagen im Nachhinein unbeabsichtigt wahr geworden. Seit mir das klar ist, arbeite ich an der Rettung der Welt.

Was ist Ihr Lieblingsessen?

Palatschinken.


 

Zum guten Schluss noch ein paar Erfolge, die einige meiner Kurzgeschichten erzielt haben:

  • Drei Jahre lang habe ich alle 14 Tage eine Kindergeschichte für den "Tip am Wochenende" geschrieben – auf diese Art sind über 75 Oskar- und Evchen- bzw. Grummel-Geschichten entstanden!

  • Bei "Goethes Schlittschuh", dem alternativen Pfaffenhofener Dichterpreis für Poetry-Slammer und Wortgewandte, durfte ich am 11.2.2017 die Trophäe mit nach Hause nehmen – gewonnen habe ich mit der Geschichte "Rot" aus meinem Buch "Das Schicksal duscht".

  • "Grillparty" in der Anthologie  "Überirdisch", Audimax Medien, Nürnberg 2011 (Audimax Kurzgeschichten-Wettbewerb)

  • "Tann wimmen" in der Hörbuch-Anthologie "Ich und mein iPhone", steinbach sprechende bücher 2010 (Kurzgeschichten-Wettbewerb "Ich und mein iPhone")
  • "Sommerwind" in der Anthologie "Sprung", Mönnig Verlag 2010 (Wettbewerb des Literaturhotels Franzosenhohl in Kooperation mit der Agentur Leseziel und dem Verband Deutscher Schriftsteller)
  • "Ferdinand, der Weihnachtself" in der Anthologie "Ho ho ho, Christkind, Engel und Co!" – Elbverlag 2010  
  • Beim Münchner Kurzgeschichten-Wettbwerb II/2010 ist mein Beitrag "Vampire Desire" in die Schlussrunde gekommen. 
  • "Ende der Vorstellung" – 2. Preis beim Kurzgeschichten-Wettbewerb II/2009 der Schule des Schreibens 
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