Susanne Feiner Autorin


Theaterstücke


Bisher erschienen:

"Eine Frau braucht einen Plan", Komödie, 2 D, ca. 90 min
"Schokopudding für mein Alien", Komödie, 1 D, 2 H, ca. 90 min

Die Aufführungsrechte für meine Stücke vertritt der Deutsche Theaterverlag.

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"Eine Frau braucht einen Plan"  

Komödie für zwei Schauspielerinnen (Spielzeit ca. 90 min)

 

   

Eindrücke aus der Inszenierung von Adina Wilcke in Wien (Theater Spektakel)

 

Mit Isabella Hiess und Christiane Burghofer. Fotos: Tobias Pehböck

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"Heißt das, du willst dich in eine Ecke legen und auf den Tod warten?"

"Nicht in eine Ecke. Sondern hier auf meinen Futon."

"Man stirbt doch nicht, wenn man sich auf ein Bett legt!"

"Stimmt. Es erfordert meditative Versenkung und mentale Stärke."

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Gegensätzlicher könnten sie nicht sein: die selbstbeherrschte, karrierebewusste Amanda und die vom Streben nach Einklang und Transzendenz durchdrungene Esoterikerin Elena.

Als Elena Amanda erklärt, dass sie sich noch am gleichen Abend mittels Meditaion ins Jenseits verabschieden wolle, kämpft Amanda mit allen Mitteln, um Elena vom Weiterleben zu überzeugen – a
nscheinend vergeblich. Betroffen entschließt sich Amanda zum letzten Freundschaftsdienst: Sterbebegleitung. Ahnt sie in diesem Moment schon, dass die beste Freundin einen Plan verfolgt, dessen Ziel keinesfalls der Tod ist?

Beide Frauen verstricken sich in einer gefährlichen Komödie, in der ihnen das eigene Spiel zunehmend entgleitet.

zur ausführlichen Leseprobe → hier

Das Stück wurde im März 2017 vom Chiemgau Theater-Ensemble uraufgeführt (gespielt von Katja Schanz und Emily Schmeller; Regie: Maximilian Berger.) 

Dazu schrieb das Traunsteiner Tagblatt:
"Das Premierenpublikum spendete lang anhaltenden, stürmischen Applaus für einen vergnüglichen, niveauvollen Theaterabend." 
(hier der komplette Bericht)




"Schokopudding für mein Alien"

Was tut man, wenn plötzlich ein Alien im Zimmer steht und die Vernichtung der Menschheit ankündigt? Genau: Man quartiert den Besucher erst mal bei sich ein und gibt ihn gegenüber der Mutter als neuen Klassenkameraden mit Migrationshintergrund aus. 

Fünf Tage Zeit bleiben Adrian, um dem emotionslosen und auf Effizienz programmierten Alien zu beweisen, dass die Menschen erhaltenswert sind. Das scheint angesichts der Zustände auf der Erde ein aussichtsloses Unterfangen. Besonders, wenn man daneben auch noch mit Liebeskummer fertig werden muss und die misstrauische Mutter alle Bemühungen um „Völkerverständigung“ durchkreuzt … 

Komödie, 1 D, 2 H, Spielzeit ca. 90 min

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ADRIAN: Also, ich fasse mal zusammen. Erstens: Du bist ein Außerirdischer.

BRODO: Das ist putzig, dass du mich immer einen Außerirdischen nennst. Diese Bezeichnung klingt lustig für mich. So, als wäre euer Planet das Zentrum des Universums. Ihr seid irgendwie rührend in eurer Überheblichkeit. Aber bitte, sprich weiter.

ADRIAN: Also erstens, du bist ein Außerirdischer. Zweitens: Du und deine Leute, ihr wollt die Menschheit vernichten. Drittens: Unsere einzige Chance zu überleben ist, dass ihr etwas findet, was uns überraschenderweise wertvoll macht.

BRODO: Das hast du gut zusammengefasst. Du scheinst doch von zumindest durchschnittlicher Intelligenz zu sein.

ADRIAN: Dann hätte ich jetzt zwei wichtige Fragen.

BRODO: Bitte.

ADRIAN: Wieso erzählst du mir das alles? Du könntest deine „Mission“ doch geheim durchführen, oder? Und wieso ausgerechnet hier bei uns, bei meiner Mutter und mir?

BRODO: Das waren drei Fragen. Mathematisch seid ihr wohl auch nicht besonders weit.

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zur ausführlichen Leseprobe → hier

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